Garchinger Sinfonieorchester

Die Geschichte des Orchesters

1985 bis 1992 - Die Ära mit Konstantin Becker

Mit Konstantin Becker spielte man anfangs zum eigenen Vergnügen und aus Freude an der Musik. Doch schon bald ergaben sich erste Gelegenheit zum Vorspiel. Durch freundlichen Beifall und Lob ermuntert wagte man sich nun vor größeres Publikum und das Orchester spielte im Dezember 1986 zum ersten Mal im Bürgerhaus Garching mit Werken von Corelli und Schubert. Es folgte im Juli 1987 ein Auftritt mit Orchesterwerken von Bach, Boccherini und Beethoven.

Mit der Zeit wuchs das Orchester und größere Werke lockten. Um instrumental aufwendigere Werke aufführen zu können oder auch Solisten aus dem Profilager zu gewinnen, wurde im Sommer 1988 ein Verein gegründet, um eine finanzielle Basis zu schaffen.

Konstantin Becker, hervorragend unterstützt durch seinen Vater, Professor Herbert Becker, ehemals Konzertmeister am Bayerischen Staatsorchester München, leitete das Orchester mit leichter Hand, großer Begeisterungsfähigkeit und wertvoller Hilfe. Die regelmäßigen Proben in Garching wurden durch Probenwochenenden intensiviert. In diesem Kreise verstarb der geschätzte und geliebte "Becker-Vater" nach einer bewegenden Probe des Sigfried-Idylls von Richard Wagner, eines seiner Lieblingsstücke, im Kreise der Orchestermitglieder und im Beisein seiner Frau.

Da Konstantin Becker inzwischen Solohornist am "Gran Teatro la Fenice", in Venedig geworden war, führte zunächst der Bassist Franz Wagner dankenswerterweise die Probenarbeit in Vertretung sehr engagiert weiter. Doch im Laufe des Jahres 1991 wurde die Probenarbeit immer schwieriger. So beschloss man, schweren Herzens, nach einem letzten schönen Konzert am 5. Februar 1992, mit einer Orchestersuite von J. S. Bach, einem Flötenkonzert und der großen g-moll Sinfonie von Mozart, sich von Konstantin Becker zu trennen.

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